Nutzen Sie entweder ein Hextile (mit 128 Mikrofonen) oder 3 Hextiles in variablen Konstellationen, je nach zu untersuchendem Frequenzbereich. Da das System nur aus Array und Laptop besteht, ist es innerhalb weniger Minuten aufgebaut und einsatzbereit.
Das Bild ist etwas dunkel, aber zur Erklärung: zu sehen ist eine offene Garage, in der ein Kompressor steht. Der Luftschlauch liegt auf dem Boden, links auf dem Boden liegt die Düse, aus der Luft entweicht. Rechts neben dem Garagentor steht eine Person und zählt leise vor sich hin. Das Zählen wäre an der Position der Kamera für das menschliche Ohr nicht hörbar. Die drei Schallquellen (Kompressor / Düse / Person) sind für das System leicht zu identifizieren, sowohl in der visuellen Darstellung als auch bei der akustischen Wiedergabe durch das virtuelle Mikrofon.
In diesem Beispiel ist die akustische Kamera in einer Buswerkstatt zu sehen. Als das System eingeschaltet wurde und noch keinerlei Tätigkeiten am Bus ausgeübt wurden, zeigte das System eine Schallquelle auf dem Boden an. Da für den Bediener aber kein Geräusch zu hören war, sorgte das erstmal für Verwirrung (bzw. auch zur Verunsicherung ob das System richtig funktioniert). Dies ist ein schönes Beispiel, um zu veranschaulichen welche Sicherheit Ihnen das virtuelle Mikrofon gibt. Es werden eben nicht nur "bunte Bilder" angezeigt, sondern man kann auch akustisch verifizieren, um welche Schallquelle es sich handelt. Sobald das virtuelle Mikrofon hier auf die angezeigte Schallquelle auf dem Boden bewegt wird, ist Musik zu hören. Lösung: an der Säule hinter dem Bus hängt ein Radio. Der Direktschall wird vom Bus abgeschirmt. Die Bodenreflexion ist zu sehen. Achten Sie auf die Audiowiedergabe.
Hier handelt es sich um ein Beispiel aus der Bauakustik: im Nebenraum steht ein Lautsprecher, der ein Rauschsignal abstrahlt. Für die verschiedenen Frequenzen (achten Sie auf die Veränderungen der Frequenzeinstellungen auf der X-Achse) kann dargestellt werden, an welcher Stelle der Schall eindringt in den Empfangsraum eindringt. Mit Hilfe des virtuellen Mikrofons ist das auch akustisch verifizierbar.
Hier haben wir die akustische Kamera spontan mal vor einem Transformator aufgestellt. Das dominierende Geräusch ist der Transformator. Das ist das einzige Geräusch, welches der Bediener selber wahrnimmt. Auf der X-Achse wird dann der Frequenzbereich geändert, so dass hochfrequente Schallquellen auftauchen. Dann wird das virtuelle Mikrofon auf diese Schallquelle gerichtet. Das Knistern an den Isolatoren ist deutlich zu erkennen.
Dieses Beispiel (mit einer alten SW-Version aufgenommen) zeigt, dass das System auch bei großen Entwfernungen einsetzbar ist. Das Zischen an den Flügelspitzen ist klar zu identifizieren. Und zum Schluss des Videos ist dann der Generator zu hören.
Akustische Kamera